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Hypoglykämie |
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Ausgabe 27
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Hypoglykämie, das Wort bedeutet Unterzuckerung im Blut
im Gegensatz zu der Diabetes, der Überzuckerung. Was ist
das für eine geheimnisvolle Krankheit, über die hier
in Deutschland kaum jemand spricht, kaum ein Arzt, der es wissen
müsste, aber nicht daran glaubt?
90% der Fälle: Nervosität - Erschöpfung - Verwirrtheit
- Schwindel - Zittern - Ohnmächtig werden - Schwächeperiode
- Depression - Kopfschmerzen - Lärmempfindlichkeit.
60-80% der Fälle: Schlaflosigkeit - Ängstlichkeit -
Vergesslichkeit - Verdauungsbeschwerden - Pulsbeschleunigung
- Muskelschmerzen - Taubheitsgefühle - Unentschlossenheit
- Jucken der Augenlider
40-60% der Fälle: Geistig durcheinander - Zucken im Körper
- Sexuelle Unlust -Unsoziales Benehmen - Losschreien - Allergien
- Asthma - Konzentrationsmangel - Schleicher vor den Augen -
Krämpfe in den Beinen
Weitere auftretende Fälle können Muskelzucken, Impotenz,
Heißhunger, Herzneurosen, Klamme Haut, Stottern, Alpträume,
Alkoholismus, Herzklopfen, Trockene Haut, Phobien (Ängste
vor etwas), Störungen der Schilddrüse, Hautausschläge,
Colitis, Ohrensausen, Senilität, Panik, Überaktives
Kind, Rheuma, Arthritis, Magen- und Darmgeschwüre, Nervöser
Zusammenbruch sein.
Findest Du Dich wieder bei einigen oder vielen Symptomen, die
Du jahrelang hast, aber keine Heilung erfolgte?
Zugegeben, alle Symptome können auch andere Ursachen haben.
Wenn Du aber bisher vergeblich von einem Arzt zum anderen gerannt
bist, mit dem Ergebnis: Gesund oder gar zum Psychiater auf die
Couch überwiesen wurdest, so suche Dir einen Arzt, der etwas
von dieser geheimnisvollen, versteckten Krankheit weiß und
den 6-stündigen Blutzucker-Toleranztest macht.
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Obst ist gesund und Du kannst nach Herzenslust davon essen
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Was
ist nun die Hypoglykämie?
Die Unterzuckerung?
Ganz
einfach: Wenn wir eine zucker- und stärkereiche Mahlzeit
essen, dann signalisiert unser Gehirn an die Bauchspeicheldrüse:
Sofort Insulin produzieren und in die Blutbahn schleusen, um den
hohen Blutzuckerspiegel schnell wieder auf die Normhöhe abzubauen.
Unsere
falschen Essgewohnheiten: zu süße Kost, zu
wenig kauen, zu üppige Mahlzeiten bringen diese automatische
Regelung aber durcheinander. Es erfolgt ein zu schneller Abbau
des wichtigen Blutzuckerspiegels unter die Norm. Diese Unterzuckerung
des Blutes kann dann alle aufgeführten Symptome erzeugen.
Die Zuckerkranken kennen diesen Zustand genau, wenn sie einmal
zuviel Insulin gespritzt haben, sie werden blass, flau, zitterig,
kalter Schweiß steht auf der Stirn... Eine Soforthilfe
ist dann ein Stück Zucker. Wer diese Signale überhört,
kann den diabetischen Schock, gar den Tod erleiden.
Warum macht unser Körper das
mit uns?
Nun,
wir selbst machen das mit unserem Körper! Wer hat
denn gesagt, dass wir nicht die fruchtzuckerhaltigen Früchte
frisch, reif und roh essen sollen? Wer hat befohlen, aus Zuckerrüben
oder Rohrzucker weißen, toten Zucker herzustellen? Wer
hat uns gedrängt, die Grobstoffe aus dem vollen Korn zu
entfernen, damit die Schweine das Beste bekommen? Und wir Menschen
den verbleibenen weißen Kleister essen? Wer hat angeordnet,
den Bienen den Honig zu klauen? Denn Bienenhonig erzeugt genau
so eine Unterzuckerung wie alle anderen Zuckerstoffe, ganz gleich,
wie diese heißen! Dieses Auf und Ab mit dem Blutzucker
machen wir durch unsere törichte Ernährung selbst!
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Verführerisch
gemacht und lieb gemeint - aber die
Spätfolgen solcher Zuckerbomben können schmerzlich sein
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Wir
selbst erzeugen den gefährlichen
Insulinstau in unserem Blut!
Letzten
Endes geht nichts mehr. Die Abhängigkeit von Tabletten
und die Insulinspritzerei beginnen! Die Bauchspeicheldrüse
wird erbarmungslos überlastet bis sie den Dienst versagen
muss!
50 Kilogramm Zucker jährlich verzehren wir heute pro Kopf
allein in Deutschland. Bei Honig sind wir schon die größten
Verbraucher der Welt. Honig ist ja soo.... gesund, sagt die Werbung
und posaunen leider auch die meisten Ernährungsfachleute!
Besonders die Vollwertenthusiasten!
Und nun stellt Euch plastisch ein „Unterzuckeressen“ vor:
Morgens die frischen Brötchen mit Butter, Marmelade, Honig,
Käse, Wurst usw. Diese Lebensmittel führen zur Unterzuckerung!
Dazu Kaffee, Tee, Kakao, alle erzeugen durch das Koffein die Erhöhung
des Insulinspiegels, hinterher zu schneller Abfall, der Zyklus
wird gefährlich in Gang gesetzt! Zum 2. Frühstück
dann wieder vielleicht einen Kopenhagener, eine Donut, ein Stück
Weißbrot, wieder Kaffee, Tee und Kakao oder Schokolade, hinterher
erneut Unterzuckerung! Das Mittagessen mit Fleisch, Gemüse
und Kartoffeln mag noch gehen, wenn auch alles totgekocht ist.
Kartoffeln und das Mehl in der Fleischsoße erzeugen aber
Unterzuckerung. Jedoch sorgen das Eiweiß des Fleisches und
die fettigen Soßen für eine Verzögerung, so dass
eine wirkliche Unterzuckerung kaum erscheinen wird. Dann aber die
Süßspeise hinterher, die Tasse Kaffee oder Tee und der
Schnaps, die Zigarette, die allesamt die Unterzuckerung fördern.
Außerdem fördert eine ganz stärkehaltige Mahlzeit,
wie Nudel-, Kartoffel- und Reisgericht die Unterzuckerung! Besonders
der zu 95% verzehrte Weißreis. Hierher gehören auch
die in meiner Heimat verzehrten Pfannkuchen und die neuzeitliche
Pizza! Der berühmte Nachmittagskaffee mit Brot oder Kuchen
bringt zusammen mit der entspannenden Zigarette wieder Unterzuckerung.
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Statt
zu Kaffee, Brot, Marmelade, Wurst, Käse und Fett
greife lieber zu Saft, Obst und Salat
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„Kaffee- und Kuchenstunden
sind Giftminuten für Herz und Kreislauf!“
Der
Tabak ist im Zusammenhang mit der Unterzuckerung deswegen verhängnisvoll, weil dieser die Nebennieren anregt, Glykogen
(Zuckerreserve) aus der Leber (Zuckerspeicher) in die Blutbahn
zu werfen, um Notzustände, wie bei Angriff oder Verteidigung,
zu entfachen, um Kraft zu haben. Anschließend fällt
der Zuckerspiegel rapide. Die Raucher benötigen deshalb immer
neuen Nachschub, sonst fühlen sie sich erschöpft! Nikotin
verengt bei diesem Spiel, das der Mensch einmal als wild lebendes
Menschentier benötigte, die kleinen Kapillaren. Infarkte drohen
bei „verkalkten“ Arterien oder einfach durch Verkrampfungen.
Überhaupt spielen unsere Nebennieren beim Auf und Ab des
Zuckerspiegels eine Hauptrolle. Wenn der Zuckerspiegel im Blut
gefährlich abfallt, dann schütten die Nebennieren Hormone
(Adrenaline) aus, um gespeichertes Glykogen, also Zucker, aus der
Leber und den Muskelzellen beschleunigt in die Blutbahn zu werfen,
sonst wäre das Menschenleben bedroht. Aber ge-rade diese Aktivierung
der Hormone aus der Bauchspeicheldrüse erzeugt Stresszustände,
die viele der aufgeführten Symptome erzeugen, ja immer erneut
erzeugen! Alle Hormondrüsen sind im Zustand der Dauererregung.
Darum wird die Hypoglykämie auch gerne die Stresskrankheit
genannt. Diesen
Stress aber erzeugen wir selber durch unser „verrücktes“ Essen.
Bringe den Zuckerspiegel in ruhiges Fahrwasser, und Du kannst Stress
zum großen Teil vergessen. Die Heilung dieser Unterzuckerung
ist ziemlich einfach, man muss nur die Energie aufbringen, die
etwas schwierigen Anfangswochen durchzuhalten. Aber was tauschst
Du dafür auch ein? Gesundheit, Wohlbefinden bei bisher
nicht entdeckten, versteckten Krankheiten. Meine
Zeitschrift, die Wandmaker-Aktuell, erscheint nun schon im
5. Jahr! Immer wieder bemerke ich, dass es für viele meiner
Mitmenschen unheimlich schwer sein muss, die Rohkosternährung über
einen längeren Zeitraum (nicht nur als Diätzweck für
eine gewisse Zeit) beizubehalten.
Tipps
für Noch-nicht-Rohköstler
Ich
möchte Ihnen einige praktische Tipps als Wegweiser für
Ihre Zukunft mit auf den Weg geben. Für alle die, die sich
nicht nur von der Rohkost ernähren können, bzw. für
die die sich auf dem Weg der Übergangskost befinden.
1.
Iss unter keinen Umständen die reinen chemischen Kohlenhydrate
Zucker und Mehl, auch in keiner Kombination. Denke
daran, dass alleine in einer kleinen Coca-Cola sechs Teelöffel reiner
Zucker enthalten sind, neben Coffein, nicht nur für Kinder
ein Teufelszeug. Das sehr viel verwendete Tomatenketschup enthält
große Mengen versteckten Zucker! Es gibt kaum Fertigprodukte
ohne Zucker und Mehl. 2.
Kuchen, Weiß- und Graubrot, Schokolade, alle Süßigkeiten
müssen tabu sein, oder Du behältst Deine Krankheiten
der Unterzuckerung. Dazu gehören natürlich neben Co-la
auch alle sonstigen süßen, verführerischen Flüssigkeiten,
die sogenannten SOFT-Drinks. 3.
Trinke nichts mit Koffein, wie Kaffee, Tee, Kakao usw. Sie
erhöhen gleichfalls zunächst den Zuckerspiegel, hinterher
erfolgt der Abfall in die Unterzuckerung. Wie bei allen hier aufgeführten
Stimulanzien, erst PEP, dann Niedergeschlagenheit, befreie
Dich aus diesem Kreislauf! 4.
Iss öfter eine kleine Menge, die länger für
die Verdauung benötigt, also keinen Sofortrausch erzeugt! 5.
Wenn Du aufwachst, für die Nacht einen „Snack“ bereithalten. Das
Aufwachen in der Nacht bedeutet zumeist Unterzuckerung! Du
wirst sehen, wie Du plötzlich durch-schläfst und
am anderen Tag ein neuer Mensch bist. Ohne Schlaf keine Erholung. 6.
Iss viele saure und halbsüße Früchte und viel
Gemüse. Die komplexen Kohlenhydrate aus diesen
gehen nur langsam in das Blut über, es kann keine Unterzuckerung kommen. Vorsicht
zunächst mit süßen Früchten, wie Bananen oder
Trockenfrüchten. Der Mensch, der bisher an den Symptomen der
Hypoglykämie litt kann diese nicht so schnell tolerieren. Wenn
Du die beste, gesundeste Ernährung, 2/3 Früchte,
der Rest Gemüse und Nüsse (diese immer für sich
essen) wirklich einhältst, hast Du keine Probleme mit der
Hypoglykämie, ohne Kochtopf natürlich. Wenn Du aber bei
den „verführerischen“ Einladungen oder gar zu
Hause „sündigst“, dann fällst Du ganz schnell
in die Unterzuckerung zurück, weil Du nicht den Ausgleich
durch Eiweiß oder Fette hast, wie die „gut bürgerlichen“ Esser.
Diese Stoffe müssen erst in Glukose umgewandelt werden,
also Energieverlust. Alle
verbrauchen heute zu viele Proteine und Fette, die Überfütterung mit solcher Kost erzeugt auch andere
Krankheiten. Ich empfehle die Erhöhung des Gemüseanteils
auf 2/3, notfalls vorüber gehend auf 100%. Du merkst schon
selbst, wie Du Dich besser fühlst. Wenn die Symptome verschwunden
sind, vorsichtig wieder Früchtemahlzeiten einschleusen, immer
mit etwas Avocado (1/3) dazu. Die Avocado verlangsamt die Zuckerentwicklung
durch ihren hohen Eiweiß-und Fettanteil. Ferner
eignet sich die Quark/Leinöl-Emulsion (Rezept: 125g
Magerquark, 1/4 Becher Kefir oder Buttermilch, 1 Eßlöffel
Leinöl, 1 Prise Ascorbinsäure, im Mixer mit höchster
Stufe mischen, es darf kein Tropfen Öl auch nach längerem
Stehen mehr zu sehen sein. Das Leinöl muss sich mit dem Quark,
dem schwefligen Eiweiß, intensiv vermischen und in mikroskopisch
feinste Kügelchen teilen. So wird der Quark
wasserlöslich
und die ohnehin leichte Viskosität des Leinöls noch verstärkt,
um den Zuckerspiegel in ruhigere Bahnen zu lenken.
Du
musst selbst herausfinden, wie Deine Nahrung sein muss. Die Hauptbefehle
kommen von der Hypophyse. Diese wird
immer durch die
Wellenbewegung des Zuckerspiegels, die Du ganz alleine mit Deinem
falschen Essen erzeugst, in Unordnung gebracht und mit ihr alle
anderen vor ihr abhängigen Drüsen. Vergleiche diese Wellen-bewegung
mit der SINUS/COSINUS-Kurve aus der Mathematik oder den Zacken
eines Sägeblattes.
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Das Gehirn verbraucht 25% des Fruchtzuckers,
eine gewaltige Menge
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Unser Gehirn ist besonders empfindlich
gegen eine Unterzuckerung.
Es
braucht ständig Zuckerstoffe, daher auch die vom Gehirn
ausgehenden Störungen bei der Unterzuckerung, wie KOPFSCHMERZEN,
SCHWINDEL, SCHLAFLOSIGKEIT usw. Unser Gehirn braucht Fruchtzucker
als Nahrung und nicht Eiweiß von Fischen, wie so manches
Märchen existiert. Körper und Gehirn benötigen
als einzigen Energiestoff nur Glukose, also Fruchtzucker.
Proteine,
Fette und Kohlenhydrate können nicht direkt verwendet werden.
Immer muss erst Glukose produziert werden, und diese Umwandlung
kostet wieder unnötige Energie. Das Gehirn verbraucht 25%
des Fruchtzuckers, also 1/4 aller Nahrung, eine gewaltige Menge.
Daher kann unser Gehirn auch nicht für Sekunden ohne Zuckerstoffe
sein, siehe Koma bei Zuckerkranken. So wie Fabrikzucker mit allen
Variationen Dich am schnellsten in die Hypoglykämie bringt,
so führt das Obst mit dem Naturfruchtzucker Dich umgehend
zur Heilung, denn der Fruchtzucker aus der ganzen Frucht geht langsam
in das Blut über, ferner erfordert Fruchtzucker kein
Insulin.
Verbanne leere, denaturierte Kohlenhydrate!
Iss
dafür möglichst viel Rohkost in Form von frischen,
rohen Obst - und Gemüsesorten. Du weißt inzwischen,
dass Du von der Rohkost viel kleinere Mengen benötigst, die
Insulinschaukel also erst gar nicht in Bewegung kommt. Dafür
sorgen auch die Grobstoffe in dieser Nahrung. Der
Autor Edward Krimmel schildert in seinem Buch: „The
low blood sugar handbook, you don’t have to suffer“ Das
Handbuch von niedrigem Blutzucker, Du musst nicht darunter lei-den,
seinen schrecklichen Leidensweg von Arzt zu Arzt bis er selbst
die Ursache der vielen Krankheiten in der Unterzuckerung entdeckte.
Von den meisten Ärzten wurde er als gesund wieder nach Hause
oder zum Psychiater geschickt, obgleich sein Zustand immer bedrohlicher
wurde. Krimmel hat sogar im Zustand der Unterzuckerung seine Frau
verprügelt, die Scheidung war eingereicht. Heute schreibt
der wieder voll gesunde Krimmel Bücher über diese versteckte
Krankheit, seine Frau gab ein Kochbuch heraus.
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Die Pille hat die gleiche Wirkung auf den weiblichen Körper
wie eine Dauerschwangerschaft
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Die
Pille und die Östrogenersatz-Therapie:
Die Verwendung der Pille ist und bleibt ein schwerer, unnatürlicher
Eingriff in die Natur. Hier interessiert uns aber die Wirkung auf
die beschriebene Unterzuckerung. Die Pille hat die gleiche Wirkung
auf den weiblichen Körper wie eine Dauerschwangerschaft. Hypoglykämie, Übergewicht
und Diabetes werden dadurch verschlimmert. Bleibst Du bei der Pille,
dann musst Du Dich entscheiden; Du kannst keinen Erfolg bei der Verhinderung
der Unterzuckerung haben. Du wirst unter den meisten beschriebenen
Symptomen leiden. Natürlich kannst Du diese mit Aufputschmitteln,
Coffein, Tabak oder Alkohol mildern, aber was kommt danach, später? Herz-Neurosen:
Hast Du schon einmal nachts schweißgebadet
nach Luft geschnappt, eine Faust auf Deinem Herzen gespürt?
Da Dein Herz raste, denkst Du: nun ist die schwere Herzkrankheit
da, obgleich Dein Arzt nie eine solche Erkrankung feststellen konnte.
Er wird auch jetzt keine erkennen und Dich weiterhin für einen
Hypochonder halten, den Psychiater empfehlen. Zur Überbrückung
bekommst Du Calcium-Antagonisten, Beta-Blocker oder Psychopharmaka
verschrieben. Hat er aber die Ursache gefunden? Nein, es war ganz
schlicht eine Hypoglykämie! Du warst die Tage vorher in einem
Zucker-Mehl-Kaffee-Zigaretten- und Alkoholrausch, Ergebnis: Unterzuckerung.
Diese Zustände sind besorgniserregend für Dich, aber
Dein Herz machte eine „Notoperation“, um Dich zu retten.
Du bekommst aber keine Dauerhilfe, wenn Du diese Zustände
mit Medizin maskierst!
Ja, es ist wirklich eine Maskerade mit dieser versteckten
Unterzuckerung, aber Du alleine hast sie verursacht,
mache keinen anderen dafür
verantwortlich!
Ich persönlich komme von der „süßen Richtung“.
Schon im Kriege habe ich meine Zigarettenration gegen Schokolade
vertauscht. Deswegen hatte ich schon damals sehr oft solche Herzneurosen,
die natürlich keiner kannte. Als Infanterie-Kommandeur hatte
ich immer Ärzte um mich herum, jedoch eine Diagnose war Fehlanzeige.
Der Stress ist dann der Schuldige. Ich schlief in Galizien einmal
neben einem jungen Assis-tenzarzt als es wieder passierte. Er hat
nur einen nassen Lappen auf meine Brust getan. Ein anderer hat
mir schon als „schwer Herzkranker“ Strophantin gespritzt,
leider einmal vorbei, ich hatte fürchterliche Schmerzen und
einen dicken Arm. Keine Besserung! Sehr häufig habe
ich in der Nachkriegszeit solche Neurosen bekommen.
Viele US-Autoren schreiben, dass in Amerika jeder
zweite Einwohner an Hypoglykämie leidet, also jede zweite Person hat Unterzuckerung!
Bei der Zuckerkrankheit ist das Verhältnis 1:4, also jeder
Vierte ist zuckerkrank, und wie viele wissen es nicht? Liebe Leserin,
lieber Leser! Am besten Du lässt einen eigenen Blutzuckertest
von Deinem Arzt machen. Du kannst aber auch selbst feststellen,
ob eine Unterzuckerung bei Dir vorliegt. Du brauchst nur die Ernährung
probeweise umzustellen. Verschwinden die Erscheinungen nach einigen
Wochen, so hattest Du diese Unterzuckerung.
So
einfach ist das. Bei diesen Krankheiten heißt es ganz einfach: Do it yourself,
heile Dich selber, denn auch der Arzt kann Dir keine Ernährungsratschläge
geben, die er auf seiner Uni nicht lernt, leider! Bleiben Deine
Symptome/Krankheiten bestehen, so bitte Deinen Arzt, weitere eingehende
Untersuchungen vorzunehmen. Ernste Krankheiten könnten dann
dahinter stecken. Was das SÜSSMAUL betrifft: Millionen Zuckerkranke
mussten das Süße einfach verlernen! Du tust Dir selbst
den größten Gefallen, wenn Du es diesen Millionen nach-machst.
Verlerne den süßen Geschmack! Dann kommt Dir später
schon das Halbsüße als schrecklich süß vor.
Verwende auch keinen Süßstoff oder andere Zuckerersatzstoffe.
Sie verfuhren Deinen Geschmack immer wieder auf das Süße!
Vom Süßen musst Du ja gerade weg! Nichts kannst Du dadurch
verlieren, immer nur gewinnen!
Fortsetzung in Heft 28
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